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Montag, 17. September 2007

Casino Uni Campus Westend Raum 1.811

"Inwieweit bestimmen die Gene unser Verhalten?"
Vortrag und Diskussion englischer Sprache

Prof. Richard Ebstein
Leiter der Forschungsabteilung am Sarah Herzog Hospital

im Gespräch mit
Dr. Regina Oehler, hr2

Warum gibt es Menschen, die eher als ihre Mitmenschen bereit sind, sich Gefahren auszusetzen, um anderen zu helfen? Warum haben manche Menschen ein ausgeprägteres  sexuelles Verlangen als andere? Kann es sein, dass die Ausstrahlungskraft einer Primaballerina maßgeblich von ihren Genen geprägt wird? Ist Neugierde erblich?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich Prof. Richard Ebstein, der Leiter der Forschungsabteilung im Herzog-Hospital, seit vielen Jahren.



                                Prof. Richard Epstein


Seinem Forschungsansatz liegt die Vermutung zugrunde, dass die genetische Ausstattung des Menschen auch sein Verhalten mitbestimmt. Wissenschaftler aller Forschungsrichtungen sind sich einig, dass sowohl das Erbe als auch die Umwelt dazu beitragen, was Menschen tun oder lassen. Uneinigkeit besteht jedoch darüber, welchen Anteil Gene und Erlerntes an einem konkreten Verhalten haben. Die komplizierten Wechselwirkungen von genetischen Dispositionen und den in einer konkreten Situation realisierten Möglichkeiten sind nach wie vor kaum bekannt. 

Prof. Ebstein wird einen Überblick über die Ergebnisse seiner Forschung geben und im Gespräch das komplexe Themengebiet zwischen genetischer Vorbestimmung, sozialer Prägung und freiem Willen näher erörtern.

Prof. Richard Ebstein wurde in New York geboren und ist neben seiner Arbeit für das Sarah Herzog Memorial Hospital auch Direktor des Scheinfeld Center für Verhaltensgenetik der Hebrew Universität in Jerusalem und Professor für Psychatrie an der  Ben- Gurion Universität.


     Dr. Regina Oehler und Prof. Richard Epstein



               Besucher im Casino der Universität



            Interessierte Zuhörer der Diskussion


          Gespräche nach der Podiumsdiskussion


                Ellen Shoam und Elisabeth Oswalt